Ein waschechter Bücherwurm

Willkommen auf meinem Blog!

Mit diesem ersten Beitrag möchte ich euch erklären, woran ihr einen wahren Bücherwurm erkennt und warum ich mich als ein solcher identifiziere.

Ein Bücherwurm ist eine Person beliebigen Alters, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Lesen, Bücher kaufen und an Seiten schnüffeln verbringt. Gelegentlich erwischt man sie auch beim verträumt über Buchrücken streichen oder Lesezeichen verlieren. Ihr natürlicher Lebensraum ist entweder eine Bibliothek, Buchhandlung, das eigene Lesezimmer oder zumindest in der Nähe ihres Bücherregales. Oftmals bauen sie eine tiefe, emotionale Bindung zu Buchcharakteren auf. Daher folgen häufig Depressionen, aufgrund des Realisierens, dass diese fiktionalen Buchcharaktere nicht real sind. Man sollte niemals, unter keinen Umständen ihre Lieblingsbücher beleidigen oder ihnen beim Lesen auf die Nerven gehen. Den Satz, den der Großteil von ihnen am meisten hasst ist: „Es ist doch nur ein Buch.“

Nun zu mir:

Ich verbringe tatsächlich sehr viel Zeit mit Lesen und Schreiben. Am liebsten, wenn eine Duftkerze brennt und der Regen sanft aufs Dach trommelt. Mit meinen 17 Jahren habe ich doch schon einiges gelesen und hoffe, euch hier etwas darüber mitteilen zu können. Mir ist es einfach wichtig, mehr Menschen zum Lesen zu motivieren. Deshalb habe ich diesen Blog gestartet. Schreibt mir doch, wie ihr mein Setup so findet und schaut bei meinem Bookstagram Account vorbei! Ich heiße dort sparklingbookworld.

Ich würde mich freuen!

Bis zum nächsten Mal 🙂

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Rezension: Remember the Fun

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©Foto: Hana D. 2018

© Cover: Cbt 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde)

Zuerst möchte ich mich ganz herzlich beim Bloggerportal und cbj Verlag für dieses wundervolle Rezensionsexemplar bedanken! Ich hatte wirklich unglaublich viel Freude damit.

Informationen:

  • Titel: Remember the Fun
  • Autorin: Beck Nicholas
  • Erscheinungsdatum: 11. Juni 2018
  • Verlag: cbt
  • Seitenanzahl: 365
  • Format: Taschenbuch
  • Preis: € 9,99 (D), 10,30 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt …

Cover:

Das Cover an und für sich gefällt mir ganz gut, hätte jedoch noch ein wenig einzigartiger sein können. Man merkt zwar, dass es professionel gestaltet worden ist, doch es sieht eben wie ein typisches, sommerliches Jugendbuch aus und ist definitiv nicht eines der Cover, die mir dauerhaft in Erinnerung bleiben. Doch trotzdem gut gelungen und eine solide Leistung, da es aucg den Inhalt wiederspiegelt.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat so viele tolle Seiten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Zuerst muss ich sagen, dass der Schreibstil recht einfach ist, aber trotzdem sehr gut zum Buch passt. Die Tatsachen werden nicht lange umschrieben, die Autorin kommt immer gleich zum Punkt, was bei so einem schwierigen Thema sehr vorteilhaft sein kann. Womit ich gleich bei der nächsten Sache bin: Die Thematik. Dieses Buch handelt von so vielen wichtigen Sachen, die jedoch alle in der Kombination Sinn ergeben und definitiv nicht „too much“ sind. Ein wichtiges Thema ist zum Beispiel die Selbstfindung, mit der Zoey zu kämpfen hat. Nach dem Tod ihres Bruders will die wieder die alte Zoey sein, nicht mehr die, die aus Verzweiflung andere verletzt und schlussendlich völlig abstürzt. Doch eine bestimmte Person zeigt ihr, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein. Denn Veränderung ist normal, meist sogar gut und notwendig. Die neue Zoey darf trauern aber auch glücklich sein, und vor allem die Vergangenheit hinter sich, sie aber trotzdem ein Teil von sich sein lassen.

Krankheit spielt ebenfalls eine Rolle, wenn auch keine große. Sie ist zwar ein Teil der Motivation des Road-Trips, ist schlussendlich jedoch nicht im Vordergrund. Der Tod einer geliebten Person aber leider schon. Es ist ein schwieriges und vor allem belastendes Thema, das die Autorin mit viel Gefühl gemeistert hat. Jeder hat eben einen anderen Weg mit solch schweren Dingen umzugehen, und das zeigt sie auch sehr deutlich.

Zu guter Letzt möchte ich noch die Charaktere ansprechen. Zoey ist eine unglaublich komplexe Protagonistin, die es nicht leicht im Leben hat. Sie ist keineswegs perfekt, weshalb es mir persönlich leichter fiel, mich in sie hineinzuversetzen. Man merkt, wie der Road-Trip sie letzten Endes doch tiefgreifend prägt und verändert.

Finn und Cass bilden zwei relativ stereotypische Nebencharaktere, die jedoch ihren Zweck perfekt erfüllen. Sie zeigen Zoeys Veränderung und sind eine Verbindung zu ihrem früheren Leben. Luc und seine Schwester stellen zwei komplett neue Personen dar, die Zoey prägen und ihr dabei helfen, ihre Trauer zu bewältigen. Dadurch kommen wir auch zu meiner absoluten Lieblingsperson in diesem Buch: Jolie. Sie ist ein durch und durch toller und besonderer Mensch, durch den das Buch noch einmal besser und außergewöhnlicher wird. Ich habe selten so einen lebendigen, fröhlichen Buchcharakter „kennenlernen“ dürfen. Danke dafür!

Fazit:

Dieses Buch hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen bekommen. 5/5 ⭐, ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

Rezension: Die Saphirtür

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© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Heyne 2018

Zuerst möchte ich mich recht herzlich beim Bloggerportal und Heyne Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken, ich hatte sehr viel Freude damit!

Informationen:

  • Titel: Die Saphirtür
  • Autorin: Stefanie Lasthaus
  • Erscheinungsdatum: 09. Juli 2018
  • Verlag: Heyne
  • Seitenanzahl: 495
  • Format: Taschenbuch (broschiert)
  • Preis: € 12,99 (D), 13,40 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Als die hübsche Isla Hall eine Stelle als Privatlehrerin im exklusiven Silverton House antritt, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Eines Tages nämlich vertraut ihr Schützling, die sechsjährige Ruby, ihr an, dass sie nicht träumen kann, Islas eigene Träume sind dagegen ungeheuer intensiv und verstörend, seit sie bei der Familie lebt. Gemeinsam mit Rubys attraktivem Bruder Jeremy versucht Isla, dem Geheimnis von Silverton House auf die Spur zu kommen und entdeckt dabei ein Portal, das in eine magische Welt führt …

Cover:

Das Cover hat mich mit seiner magischen Atmosphäre sofort in den Bann gezogen. Es ist schlicht gestaltet, hat aber doch seine Wirkung. Besonders passend finde ich die Schrift, weil sie ein wenig verschnörkelt ist und darauf hindeutet, dass sich in diesem Buch einige Fantasy-Elemente wiederfinden. Die Lichteffekte gefallen mir ebenfalls und verleihen dem Cover ein wenig mehr Farbe. Also insgesamt ein wirklich gelungenes und schönes Cover!

Meine Meinung:

Obwohl ich sonst nie Romane lese, die in einer früheren Zeit spielen, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Nicht nur wegen dem unglaublich tollen Klappentext, sondern auch wegen der Thematik des Träumens und der Hypnose, die mich schon seit langer Zeit sehr interessiert. Und ich muss euch sagen, es war eindeutig kein Fehler, denn dieses Buch ist wirklich toll.

Beginnen wir mit dem Schreibstil, der sich wohl am besten mit einfach, aber dennoch besonders, beschreiben lässt. Islas Gefühle wurden von der Autorin so gut widergespiegelt, dass man sich super in sie hineinversetzen konnte. Auch die Beschreibung der Schauplätze kam nie zu kurz, wurde aber immer mit dem Geschehen verwoben, was für mich persönlich perfekt ist. Das Buch war flüssig und gut zu lesen, man konnte die Handlung einwandfrei verfolgen.

Die Thematik und Handlung waren für mich sehr spannend und etwas ganz neues. Es hat einfach Spaß gemacht, auch einmal etwas neues zu lesen und sich ganz von dieser Welt von Silverton Hall verschlucken zu lassen. Die kleine Ruby ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich fand die Art, wie Isla mit ihr umgegangen ist so niedlich. Insgesamt war auch Isla einfach ein toller, einzigartiger Charakter. Einzigartig deswegen, weil man heutzutage selten solch bodenständige und einfache Charaktere in Romanen findet. Die Buch-Welt bräuchte definitiv mehr Islas…

Ein weiterer toller Charakter war Jeremy, den ich von Anfang an total interessant fand. Mit ihm verbinde ich eine Intelligenz und Reife, die seinem Alter weit voraus ist. Außerdem war es einfach herzerwärmend, wie sehr er seine Schwester beschützen wollte und was er bereit war für sie zu opfern. Aber auch alle anderen Charaktere waren toll ausgearbeitet und wirkten sehr lebendig.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich das Buch an manchen Stellen ein wenig zog und die Spannung fehlte. Sonst hat es mir wirklich super gefallen!

Fazit:

Ich bin so dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte und würde es euch allen nur wärmstens empfehlen! 4/5 Sternen.

Rezension: Never Loved Before

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© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Heyne 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde)

Zuerst möchte ich mich recht herzlich beim Bloggerportal und Heyne Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken.

Informationen:

  • Titel: Never Loved Before
  • Autorin: Monica Murphy
  • Erscheinungsdatum: 11. Juni 2018
  • Verlag: Heyne
  • Seitenanzahl: 507
  • Format: Taschenbuch (broschiert)
  • Preis: € 9,99 (D), 10,30 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Vor langer Zeit, als ich fünfzehn und eine komplett andere Person war, habe ich einem Mädchen das Leben gerettet. Ich habe nur ein paar Stunden mit ihr verbracht, aber irgendwie entstand eine Verbindung – und seitdem war ich nicht mehr derselbe. Niemand versteht, was wir durchgemacht haben. Niemand weiß, was es bedeutet, wir zu sein. Wir haben überlebt, aber ich fühle mich nicht, als ob ich richtig leben würde – bis jetzt. Acht Jahre später habe ich sie gefunden. Ich will, dass sie zu mir gehört. Aber sie wird mich für immer hassen, wenn sie herausfindet, wer ich wirklich bin.

Cover:

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist eher dunkel gestaltet, doch durch die Goldelemente wirkt es nicht zu düster. Der Titel ist gut und zentral platziert, sodass er die Aufmerksamkeit sofort auf sich zieht. Toll finde ich auch den Buchrücken, dessen kräftiges Blau sich wirklich gut im Bücherregal macht. Die goldene Schrift sticht auch hier hervor. Insgesamt ist dies meiner Meinung nach also ein gelungenes, schlichtes Cover.

Meine Meinung:

Der Beginn dieses Buches fesselt sofort. Man wird praktisch ins Geschehen geworfen, indem Katie das gefürchtete Interview gibt. In den darauffolgenden Kapiteln erfährt man langsam mehr über die ganze Sache und kann sich besser in die Hauptperson hineinversetzen.

Die Kapitel sind aus zwei Sichten geschrieben (Ethan bzw. Will und Katie), die jedoch nicht in  einer bestimmten Reihenfolge auftreten. Außerdem spielen manche Kapitel in der Gegenwart, einige aber auch in der Vergangenheit, dem „damals“. Auf ergreifende Weise wird so ein heikles Thema betrachtet und dem Leser langsam nähergebracht. Ich hatte erwartet, dass mir das Buch an einem Punkt vielleicht zu viel werden würde, doch dem Leser wird nur Häppchenweise etwas von der schlimmen Thematik zugemutet, was ich sehr gut fand. Dennoch ging mir das Buch insgesamt viel zu langsam voran. Es existiert lange Zeit keine richtige Handlung, es geht nur darum, Katies Leiden von verschiedenen Seiten zu betrachten. Ihre Sitzungen beim Psychologen sind natürlich auch sehr wichtig, kommen meiner Meinung nach aber leider zu oft vor und nehmen alle einen ähnlichen Verlauf. Eine richtige Handlung gibt es erst in den letzten 150 bis 200 Seiten, in denen die Beziehung von Ethan und Katie dargestellt wird.

Dieser Roman lebt definitiv hauptsächlich von seinen Figuren, die allesamt toll ausgearbeitet sind und lebendig wirken. Katies Mutter lernte man kaum kennen, was jedoch auch einfach ihre Abwesenheit aus Katies Leben darstellen könnte. Brenna (ihre Schwester) und ihre Mutter sorgen sich zwar schon um sie, man merkt jedoch stark, dass es ihnen selbst nach all den Jahren schwer fällt, eine Art zu finden, mit Katies Schicksal umzugehen. Ethan hingegen ist mehr oder weniger die einzige Person, die wirklich an Katies Leben teilnehmen möchte. An ihm störte mich aber, dass ich einfach nicht nachvollziehen konnte, warum er sie belog, was ihm am Ende ja auch zum Verhängnis wurde. Katie ist eine tolle, einzigartige Persönlichkeit, die im Laufe des Buches eine langsame aber eindeutig positive Entwicklung durchlebt.

Der Schreibstil ist konstant gut und einfach zu lesen. Er sticht nicht wirklich ins Auge, da er relativ einfach und gewöhnlich ist. Besonders gelungen fand ich aber die „damals“ Kapitel, in denen Katies kindliche Denkweise sehr gut dargestellt wurde.

Fazit:

Dieses Buch bekommt von mir wohl verdiente 4/5 Sternen. Es hat zwar ein paar Mängel, die jedoch durch die wichtige Thematik und die tollen Charaktere wettgemacht werden.

 

 

Rezension: Love Curse

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© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Heyne Fliegt 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde)

Zuerst bedanke ich mich beim Bloggerportal und beim Verlag für dieses Leseexemplar, mit dem ich sehr viel Freude hatte!

Informationen:

  • Titel: Love Curse – Lieben verboten
  • Autorin: Rebecca Sky
  • Erscheinungsdatum: 11. Juni 2018
  • Verlag: Heyne
  • Seitenanzahl: 383
  • Format: Taschenbuch (broschiert)
  • Preis: € 14,00 (D), 14,40 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Stell dir vor, du kannst jeden Jungen, jeden Mann mit nur einem Kuss dazu bringen, sich Hals über Kopf in dich zu verlieben. Von der ersten Berührung an wird er alles für dich tun. Alles. Nur ein Traum? O nein, verborgen vor der Welt existiert seit Jahrhunderten eine Gruppe mächtiger Mädchen und Frauen, die als Nachfahrinnen des Liebesgottes Eros genau diese Gabe besitzen. Und sie nutzen, um die Geschicke der Menschen zu lenken. Eine von ihnen ist die 16-jährige Rachel. Gemeinsam mit ihrer schönen und skrupellosen Freundin Marissa bereitet sie sich auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vor. Doch dann trifft sie Ben und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie würde ihn so gerne küssen – aber dann wäre er ihr verfallen und könnte sie nicht mehr aus freiem Willen lieben. Als ein uralter Feind von Eros auftaucht und Marissa ausgerechnet Ben zu ihrem nächsten Opfer erwählt, muss Rachel eine schreckliche Entscheidung treffen …

Cover:

Das Cover sieht aufgrund der zusammenpassenden Farben sehr stimmig aus und wirkt professionell. Die Schrift ist gut zu lesen, ist jedoch nicht zu auffällig. Im ersten der drei Bildausschnitte sieht man ein Bild, das darauf hindeutet, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt, die anderen beiden zeigen, dass es auch um Liebe geht. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut, doch man merkt nicht auf den ersten Blick, dass es um Fantasy geht.

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches sind mir die Charaktere ein wenig flach vorgekommen. Es gibt einen direkten Einstieg, was an und für sich nicht schlecht ist, doch die Charaktere werden leider kaum vorgestellt. Die Persönlichkeit von Rachel zeigt sich zwar zwischendurch, doch ich persönlich musste wirklich viel lesen, um ein Gefühl für sie und ihre Handlungsweisen zu bekommen. Man wird regelrecht in ihr Leben hineingeschmissen und kann sich dadurch nur schwer in sie hineinversetzen.

Es wird jedoch, wie schon gesagt, im Laufe des Buches definitiv besser. Man lernt Rachel und ihre Familie gut kennen und kann sich langsam aber sicher mit ihr identifizieren. Ihr ist es eben sehr wichtig, nicht egoistisch zu sein und niemanden mit ihrer Gabe zu verletzen, was sie zu einem außergewöhnlichen Mädchen macht. Marissa ist ein absolutes Gegenteil von ihr und mir persönlich vom Anfang bis zum Schluss sehr unsympathisch. Sie denkt nur an sich selbst und ist wegen jeder Kleinigkeit sehr eifersüchtig, was mich an ihr sehr störte. Ben ist süß, lieb und nett, was ihn zu einem perfekten Nebencharakter macht. Er und Rachel passen meiner Meinung nach gut zusammen, auch wenn mich seine übertriebene Nettigkeit manchmal etwas nervte. Über Rachels Mutter hätte ich sehr gerne mehr erfahren, was aber kein großer Mangel ist, da  das Buch sonst vermutlich nur übermäßig lang geworden wäre.

Der Schreibstil ist einfach, aber trotzdem gut. Man kommt relativ schnell voran und wird nicht von unnötig langen Beschreibungen aufgehalten. Es wirkt, als würde der Schreibstil immer besser werden und als würde die Autorin immer mehr ihren eigenen Stil finden. Besonders gut gefielen mir ihre Dialoge und Schlagabtausche, die immerzu unterhaltsam und toll geschrieben waren.

Die Handlung ist an und für sich spannend, könnte aber ein bisschen mehr „Pepp“ vertragen. Sie ist wirklich gut aufgebaut und strukturiert, doch mir fehlten einfach die Nebenplots und kleinen Nebenhandlungen, die eine Geschichte so komplex und vielfältig erscheinen lassen. Natürlich hat dieser einfache Aufbau aber auch Vorteile, denn man kann die Geschichte so viel besser verfolgen und lässt sich nicht so leicht von anderen Dingen verwirren.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen. Die Handlung war spannend und die Charaktere wurden immer besser. Ich vergebe wegen den oben genannten Mängeln also 3,5 von 5 Sternen, würde es aber trotzdem weiterempfehlen.

 

 

Rezension: Ohne ein einziges Wort

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© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Goldmann 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde)

Zuerst bedanke ich mich beim Bloggerportal und beim Verlag für dieses Leseexemplar, mit dem ich sehr viel Freude hatte!

Informationen:

  • Titel: Ohne ein einziges Wort
  • Autorin: Rosie Walsh
  • Erscheinungsdatum: 14. Mai 2018
  • Verlag: Goldmann
  • Seitenanzahl: 571
  • Format: Taschenbuch (broschiert)
  • Preis: 9,99 €
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Meine Meinung:

Zu Beginn fand ich, dass sich das Buch ein wenig in die Länge zog. Auch wenn es mir sehr leicht fiel, erst einmal in die Geschichte hineinzukommen, waren die Beschreibungen für mich persönlich ein wenig zu detailliert und ich kannte mich nur wenig aus. Der wichtigste Grund dafür war, dass es zwischen den Kapiteln sehr große Zeitsprünge in Zukunft und Vergangenheit gab. Trotzdem gefiel mir der Schreibstil und ich gewöhnte mich schnell an die ausführlichen Beschreibungen.

Je weiter ich vorankam, desto besser lernte ich die Charaktere kennen und konnte vor allem Sarah besser verstehen. Als dann Eddie schließlich verschwand, wurde es spannender. Ich fragte mich die ganze Zeit, was passiert sein könnte und überlegte mir, genau wie die Charaktere, zahlreiche eigene Theorien. Es war fast, als wäre ich selbst mittten im Geschehen. Doch leider kam dann wieder eine Passage von etwa 100 Seiten, die sich sehr zog. Es ging im Grunde nur darum, wie schlecht es Sarah ging und es passierte nicht wirklich etwas, das für die Entwicklung der Geschichte relevant gewesen wäre. Für mich waren diese Seiten also ein wenig überflüssig und hätten durchaus gekürzt werden können.

Danach wurde es zum Glück wieder spannender und ich verspürte mehr Freude am Lesen. Sarah wurde immer mehr wieder sie selbst und die Sache mit Eddie noch interessanter. Ich kam immer schneller voran und hatte auch das Gefühl, dass die Charaktere mehr Tiefe bekamen und sich weiterentwickelten. In dem letzten Drittel des Buches passiert eben sehr viel und es wird nie langweilig.

Die Auflösung, wieso Eddie sich nicht meldete, überraschte mich sehr, da ich nicht verstanden hatte, was da früher passiert ist. An dieser Stelle werde ich nichts verraten, da ich niemandem diese Überraschung verderben möchte. Der Schluss hingegen, kam wie erwartet und war absolut herzerwärmend. Er war niedlich, perfekt unperfekt und einfach total passend für die Geschichte der beiden.

Fazit:

Obwohl dieses Buch insgesamt zu lang ist und dadurch leider an Spannung einbüßen muss, hat es mir wirklich gut gefallen. Ich würde es definitiv als Strandlektüre weiterempfehlen und vergebe 3/5 Sternen.

Rezension: Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Südwest 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da ich das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe)

Hey ihr Lieben! Ich melde mich einmal wieder mit einer Rezension zu einem Sachbuch. Der Verlag beziehungsweise das Bloggerportal hat es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt und dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken!

Informationen:

  • Titel: Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode
  • Autorin: Jasmin Arensmeier
  • Erscheinungsdatum: 5. März 2018
  • Verlag: südwest
  • Seitenanzahl: 192
  • Format: Softcover
  • Preis: € 15,00 (D), 15,50 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Wer einen individuellen und kreativen Planer will, greift jetzt selbst zum Stift. Journaling heißt die sensationelle Methode, mit der man nicht nur alle Termine und To-dos im Blick hat, sondern auch Gedanken und Ideen festhält. So werden aus Tagträumen und guten Vorsätzen konkrete Ziele, die man Schritt für Schritt in die Tat umsetzt – sei es eine gesündere Ernährung, die Karriereplanung oder das große und kleine Glück.

Dieses Buch zeigt mit inspirierenden Bildern und vielen Vorlagen, wie man das Journal aufsetzt, seinen eigenen Stil findet und mit Handlettering und Co. einen ganz persönlichen Begleiter entstehen lässt.

Cover:

Ich liebe diese wunderschöne Gestaltung mit dem Journal, in das der Titel des Buches in kunstvoller Schrift eingetragen wurde. Es passt daher super zum Thema und ist ein absoluter Eye-Catcher.

Meine Meinung:

Als dieses Buch bei mir ankam, was ich sofort begeistert. Schon beim schnellen Durchblättern zeigte sich die aufwendige Innengestaltung mit den zahlreichen Zeichnungen und Beispielen.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich damit, dem Leser zu erklären, was Journaling überhaupt ist und was man damit erreichen kann. Er gibt einen guten Einblick in das Thema und zeigt mit einigen Skizzen, wie man es gestalten könnte, um beispielsweise seine Ziele zu erreichen. Außerdem wird man über den Aufbau eines Bullet-Journals informiert und kann dies in den darauf folgenden Kapiteln anwenden. Auch die benötigten Materialien werden abgeklärt, was ich persönlich besonders wichtig finde. Als begeisterte Bullet-Journal Benutzerin kann ich auch sagen, dass die Empfehlungen sehr passend sind.

Als nächstes geht es um die Inhalte eines Journals dieser Art. Es wird erklärt, was Monatsübersichten, Tracker oder ähnliches sind, was sehr wichtig ist, wenn man sein Journal erst aufbauen will, denn auch das braucht seine Zeit.

Die Gestaltung macht ebenfalls einen großen Teil des Buches aus, der mir ehrlich gesagt auch am besten gefällt. Man findet einfach unglaublich viele Inspirationen und Ideen bezüglich Handschriften, Lettering, Symbolen, Doodles und Scrapbooking. Man kann entweder alles genau im Detail lesen und sich gut informieren, oder auch in Ruhe alles durchblättern und sich inspirieren lassen.

Zum Schluss wird noch das Thema Inspiration-Finden behandelt. Verschiedene Methoden (ditital oder analog) um sich inspirieren zu lassen, werden empfohlen, was ich auch wirklich toll finde.

Fazit:

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Die Sprache ist recht einfach, gut zu lesen und die Sachen sind immer gut erklärt. Außerdem wirkt das Ganze sehr authentisch und persönlich, da die Bilder selbst gemalt sind (oder so wirken).

Eine ganz klare Empfehlung an alle, die ein Bullet Journal haben oder überlegen, sich eines zuzulegen.

5/5 ⭐

Rezension: Wonder Woman

© Foto: Hana D. 2018

© Cover: dtv 2018

(Ich habe dieses Buch selbst gekauft, kennzeichne den Beitrag aber trotzdem als Werbung)

Informationen:

  • Titel: Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
  • Autorin: Leigh Bardugo
  • Erscheinungsdatum: 09.02.2018
  • Verlag: dtv
  • Seitenanzahl: 440
  • Format: Hardcover
  • Preis: 18,95 €
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Sie wird eine der größten Heldinnen der Welt werden. Aber zunächst ist sie Diana, Prinzessin der Amazonen. Und ihr Kampf hat erst begonnen…

Eigentlich will Diana nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Amazoneninsel Themyscira antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins heutige New York – und sieht sich mit einer Welt voller unvorstellbarer Gefahren konfrontiert.

Cover:

Das Cover an und für sich, gefällt mir gut. Es erfüllt alle Kriterien, um anziehend zu wirken. Es ist übersichtlich gestaltet, sieht ungewöhnlich aus und auch die Farben sind gut gewählt, da es fast so wirkt, als würden die Elemente im Vordergrund leuchten. Dennoch finde ich es ein wenig irreführend, da es im Buch insgesamt nicht wirklich um Wonder Woman im ursprünglichen Sinne geht. Daher sind ihr Markenzeichen und auch die Silhouette im Hintergrund nicht wirklich passend.

Meine Meinung:

Der Einstieg ins Buch fiel mir persönlich nicht besonders schwer. Leigh Bardugos Schreibstil ist fantastisch und auch das Geschehen zieht einen sofort in den Bann. Die Geschichte beginnt, wie man schon dem Klappentext entnehmen kann, mit einem Wettlauf, den Diana unbedingt gewinnen will. Man wird nicht mit langen Beschreibungen der Insel konfrontiert, weil diese geschickt in das spannende Geschehen eingebaut wurden.

Auch mit Diana, der Protagonistin, kam ich gut zurecht. Sie wird in diesem Buch keineswegs übertrieben dargestellt und wirkt wie ein sehr nettes Mädchen. Auch ihre selbstlose Tat, Alia zu retten, obwohl sie es eigentlich nicht dürfte und damit eine Verbannung riskiert, zeigt, wie hilfsbereit und freundlich sie ist. Außerdem versteht man, wie sie durch die jahrelange Demütigung, nicht genug zu sein, fest entschlossen ist, sich endlich zu beweisen und ihren Schwestern ebenbürtig zu sein. Alia selbst lernt man auch gut kennen. Sie hat einige widersprüchliche Seiten an sich, die sie für mich jedoch nur noch interessanter machten. Einerseits wirkt sie furchtlos, doch andererseits merkt man an einigen Stellen, dass sie sich lieber in ihrem Zimmer verkriechen und lesen würde. Auch die diversen Nebencharaktere wie Nim, Theo und Alias Mutter, wurden ausführlich beschrieben und im Laufe der Handlung charakterisiert.

Für mich war die Handlung in New York am spannendsten, obwohl mir auch der Aufenthalt auf der griechischen Insel gut gefiel. In der Stadt passierte einfach so viel und es war sehr interessant zu sehen, wie sich Diana fühlt, als sie zum ersten Mal eine Großstadt betritt.

Insgesamt finde ich die Handlung also auch gelungen. Sie ist immerzu spannend, leicht zu verfolgen und wirkt gut durchstrukturiert. Dennoch, wie oben schon erwähnt, finde ich, dass das Cover einfach nicht mit der Handlung zusammenpasst. Denn im Grunde genommen ist das hier nicht die „richtige“ Geschichte von Wonder Woman, die man sich anhand des Covers vielleicht erwarten würde, sondern eigentlich nur eine Vorgeschichte. Außerdem hat mich das Ende wirklich schockiert.

Fazit:

Durch Leigh Bardugos tollen Schreibstil und ihr Talent, immerzu Spannung aufzubauen, habe ich dieses Buch sehr genossen. Ich würde es jedem empfehlen, der gerne eine Vorgeschichte zu Wonder Woman lesen würde. Ich gebe 4/5 ⭐

Bücherempfehlungen #2

Die besten New Adult Bücher

Hallo und willkommen zum zweiten Teil meiner Bücherempfehlungen an euch! Heute geht es um locker leichte New Adult Geschichten, die prickeln und gleichzeitig eine tiefere Bedeutung haben. Los geht’s!

Die Bücher sind natürlich in keiner bestimmten Reihenfolge und es ist nur mein persönlicher, subjektiver Eindruck

1. Trust Again (Mona Kasten)

Dawn will keine Beziehung mehr, zu verletzt ist sie immer noch. Doch als sie den gut aussehenden Spencer Cosgrove das erste Mal sieht, ist es um sie geschehen. Denn dieser ist genau ihr Typ und macht keinen Hehl daraus, mit ihr ausgehen zu wollen. Dawns Wunde ist noch zu frisch und umso mehr versucht sie sich, gegen seine Annäherungsversuche zu wehren. Als sie schließlich herausfindet, welches Geheimnis er verbirgt, muss sie sich jedoch eingestehen, dass sie keine Chance gegen seinen Charme hat…

Diese Geschichte hat mir beeindruckt! Aus der Trilogie ist es mein Lieblingsteil, weil ich mich so gut in Dawn hineinversetzen kann und sie unglaublich sympathisch ist. Eine RIESEN Empfehlung!

2. Love and Confess (Colleen Hoover)

Als Auburn eines Abends auf der Suche nach einem weiteren Nebenjob, an einer Kunstgalerie vorbeiläuft, ist sie sofort faszieniert vom großen Schaufenster in dem anonyme Geständnisse hängen. Sie lernt daraufhin Owen kennen, den Inhaber, mit dem sie mehr gemeinsam hat, als sie zugeben will. Doch niemand darf von ihrer Vergangenheit wissen, nicht einmal der junge Künstler, der sich immer weiter in ihr Herz schleicht.

Wow, dieses Buch hat mir den Atem geraubt und so einige Tränen beschert. Es ist gefühlvoll, lustig, traurig und wunderschön. Lest es Leute, ehrlich. Diese Autorin ist eine Meisterin.

3. Berühre mich. Nicht. (Laura Kneidl)

Sage kommt, ängstlich und völlig traumatisiert in eine neue Stadt, um ihrem Vater zu entkommen und endlich studieren zu können. Sie möchte, dass alles gutläuft und sie langsam wieder glücklich wird. Doch als sie auf Luca trifft und sich in ihn verliebt, der für sie mit seinen Tattoos auf den ersten Blick das genaue Gegenteil von vertrauenswürdig ist, verändert sich ihr Leben von Grund auf. Sie sieht ein, dass sie sich ihren Ängsten stellen muss, wenn sie ihnen eine Beziehung ermöglichen möchte.

Was so ich dazu noch sagen? Ich LIEBE dieses Buch so sehr, weil es einfach unglaublich tiefgründig und schön ist. Ich habe geweint, gelacht und auf jeden Fall immer mit den Charakteren mitgefühlt. Leute… Lest es einfach.

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So, das waren meiner Meinung nach die herausragendsten New Adult Bücher, die ich persönlich gelesen habe. Natürlich kann es noch viele mehr da draußen geben, doch das sind nur Empfehlungen von mir, die mich selbst überzeugt haben.

Schreibt doch gerne mal, welche für euch die besten New Adult Bücher sind!

Lesemonat Januar&Februar

Hallo ihr Lieben und willkommen zu einem neuen Lesemonat – oder eher gesagt zu zwei neuen Lesemonaten. Ich habe die zwei jetzt zusammengefasst, da ich insgesamt nicht so viel gelesen habe und sich deshalb keine einzelnen Beiträge auszahlen. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß!

Januar:

Insgesamt habe ich im Januar 5 Bücher gelesen. Damit komme ich auf 1667 Seiten, was etwa 54 S. pro Tag ergibt. Durchschnittlich habe ich die Bücher mit 4,4 Sternen bewertet.

TheBone Season – Die Träumerin (Samantha Shannon)

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Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Charaktere sind voller Leben und der Schreibstil unfassbar toll. Das Thema der Ausgestoßenen ist meiner Meinung nach immer aktuell und verbunden mit dem Fantasy-Element wirklich interessant. 5/5 ⭐

Love and Confess (Colleen Hoover)

Wie immer (ich habe es bereits mehrere Male gelesen) konnte mich dieses Buch zu Tränen rühren und gleichzeitig zum Lachen bringen. Es konnte mich wieder richtig fesseln und mitfiebern lassen. Die Charaktere sind mir schon richtig ans Herz gewachsen und ich kann dieses Buch wirklich jedem da draußen empfehlen. 5/5 ⭐

Milk and Honey (Rupi Kaur)

In Milk and Honey finden sich viele wunderschöne, aber auch traurige und schmerzhaft realistische Gedichte. Die Autorin konnte mich wirklich berühren und zum Nachdenken anregen. 4/5 ⭐

Die Nashörner (Eugene Ioneso)

Dieses Stück des absurden Theaters hat mich definitiv poritiv überrascht. Obwohl durch den Schreibstil und die fehlende Persönlichkeit Distanz geschaffen wurde, konnte ich mich recht gut ins Geschehen einfinden und bin auch relativ schnell vorangekommen. 3/5 ⭐

Shadow and Bone (Leigh Bardugo)

Mir hat „Shadow and Bone“ wirklich

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gut gefallen. Es war spannend, die Charaktere wirkten sehr lebendig. Das einzige, was ein kleiner Minuspunkt ist, sind die vielen kleinen Details, die an sich merken muss. Trotzdem gebe ich 5/5 ⭐

Februar:

Im Februar habe ich vier Bücher gelesen. Insgesamt waren das 1569 Seiten und somit etwa 56 Seiten pro Tag. Durchschnittlich habe ich 4,5 Sterne gegeben.

Verliere mich. Nicht. (Laura Kneidl)

Ich habe so lange und sehnsüchtig auf

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diese Fortsetzung gewartet… und ich muss sagen, dass sie mich kein Bisschen enttäuscht hat. Die Geschichte war wirklich toll und ich habe jede Minute davon genossen. 5/5 ⭐

Midnight Sun (Trish Cook)

Dieses Buch hat mich wirklich verblüfft. Es war, trotz der Kürze, außergewöhnlich tiefgehend. Die Charaktere waren außerdem toll ausgearbeitet. 5/5 ⭐ zur Rezension

Siege and Storm (Leigh Bardugo)

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Für „Siege and Storm“ habe ich leider wirklich lange gebraucht, da es sich teils sehr gezogen hat. Sonst hat es mir aber gut gefallen und war eine gelungene Fortsetzung zu „Shadow and Bone“. 4/5 ⭐

Neighbor Dearest (Penelope Ward)

Ich hatte von diesem Buch eine süße Liebesgeschichte erwartet – die ich auch bekommen habe. Vor allem die Entwicklung der Personen hat mir sehr gut gefallen. 4/5 ⭐ zur Rezension

So, das waren alle Bücher, die ich in den letzten zwei Monaten gelesen habe. Schreibt mir doch gerne eure Highlights! Meine waren auf jeden Fall „Shadow and Bone“, „Verliere mich. Nicht.“ und „The Bone Season“.

Rezension: Neighbor Dearest

© Foto: Hana D. 2018

© Cover: Goldmann 2018

(Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung, da ich das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe)

Erstmal herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! Ich hatte wirklich viel Spaß an dem Buch.

Informationen:

  • Titel: Neighbor Dearest
  • Autorin: Penelope Ward
  • Erscheinungsdatum: 19. Februar 2018
  • Verlag: Goldmann
  • Seitenanzahl: 381
  • Format: Taschenbuch
  • Preis: € 10,00 (D), 10,30 (A)
  • Neugierig geworden? zum Verlag

Klappentext:

Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab. Denn er ist unhöflich und seinen lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich… Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.

Cover:

Ich finde das Cover gut gelungen. Es wirkt stimmig und auch die Farben passen gut zur Atmosphäre des Buches. Mir gefallen vor allem die Lichteffekte und die Schrift, die wirklich gut eingearbeitet ist und somit auch nicht zu sehr aus dem Gesamtbild heraussticht. Also ein wirklich gelungenes Cover!

Meine Meinung:

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, war ich zunächst skeptisch. Die Hauptperson schien mir ein wenig naiv und auch die Erzählweise war nicht so meins. Dennoch wollte ich irgendwie wissen wie es weitergeht, da vor allem Damien interessant und geheimnisvoll war.

Im Laufe des Buches wurde die Geschichte auch wirklich besser, die Charaktere realistischer und der Schreibstil komplexer. Vor allem problematische Szenen wurden von der Autorin sehr gut geschrieben und fühlten sich wirklich echt an, obwohl ich die Wortwahl manchmal etwas unpassend fand.

Chelsea entwickelte sich als Hauptperson super weiter und es war durchaus spannend diese Entwicklung zu beobachten. Vor allem im Umgang mit anderen Menschen und darin, ihre Gefühle auszudrücken, wurde sie besser und sicherer. Damiens Verhalten war für mich zuerst überhaupt nicht nachvollziehbar, doch als man schließlich erfuhr, was ihn belastete, konnte ich auch ihn besser verstehen.

Was mir am Buch am besten gefallen hat, war die Atmosphäre. Diese war entspannt, locker und hatte dieses besondere Großstadt-Feeling. Insgesamt hat dieses Buch wirklich süchtig gemacht und genau deshalb musste ich es auch an einem Tag lesen.

Fazit:

Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der nach einer nicht allzu anspruchsvollen Lektüre sucht, bei der man sich entspannt zurücklehnen und genießen kann. Man bekommt genau das, was der Klappentext vorgibt: eine leichte Liebesgeschichte mit viel Witz. Ich gebe großzügige 4/5 ⭐